<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom">
    <title type="html"><![CDATA[Nachrichten]]></title>
    
        <subtitle type="html"><![CDATA[Nachrichten aus dem Stadtarchiv Wolfratshausen]]></subtitle>
    
    <link href="https://stadtarchiv.wolfratshausen.de/nachrichten/rss" type="application/atom+xml" rel="self" title="Nachrichten"/>
    <link href="https://stadtarchiv.wolfratshausen.de/nachrichten"/>
    <id>https://stadtarchiv.wolfratshausen.de/nachrichten</id>
    <updated>2026-05-11T14:46:07+02:00</updated>
    
        <rights>Stadtarchiv Wolfratshausen</rights>
        <author>
            <name>Stadtarchiv Wolfratshausen</name>
        </author>
    
    
        <generator>TYPO3</generator>
    
    
        <entry>
            <title type="html"><![CDATA[Kennen Sie die Dachsenbergsche Volksbeschreibung?]]></title>
            <id>https://stadtarchiv.wolfratshausen.de/nachrichten/artikel/kennen-sie-die-dachsenbergsche-volksbeschreibung-684</id>
            <link rel="alternate" href="https://stadtarchiv.wolfratshausen.de/nachrichten/artikel/kennen-sie-die-dachsenbergsche-volksbeschreibung-684" hreflang="de" title="https://stadtarchiv.wolfratshausen.de/nachrichten/artikel/kennen-sie-die-dachsenbergsche-volksbeschreibung-684"/>
            
                <summary type="html"><![CDATA[Interessante Details bietet eine Statistik über die Einwohner der Stadt aus dem 18. Jahrhundert. ]]></summary>
            
            <updated>2026-01-26T09:00:00+01:00</updated>
            
                <category term="Neues aus dem Stadtarchiv"/>
            
            
                <content type="html"><![CDATA[
                    
                        <p>Konkret geht es um die sogenannte Dachsenbergsche Volksbeschreibung aus den Jahren 1771 bis 1781. Benannt wurde sie nach dem damals leitenden bayerischen Beamten, der für die Durchführung der Volkszählung zuständig war. Damals herrschte in Bayern Max Joseph III., der letzte Kurfürst aus der alten bayerischen Linie der Wittelsbacher. Dieser hatte sich seinen Spitznamen „der Vielgeliebte“ durch zahlreiche karitative Handlungen erworben. Und mit einer ebensolchen hängt die Entstehung der Dachsenbergschen Volksbeschreibung zusammen.</p>
<p>In den Jahren 1770 bis 1772 kam es in weiten Teilen Europas zu einer schrecklichen Hungersnot. Sie wurde ausgelöst durch starke Regenfälle und weitere klimatische Probleme, die zu drei Missernten in Folge führten. Kurfürst Max wollte seinen Untertanen helfen, indem er auf eigene Kosten im Ausland Getreide aufkaufte. Dazu musste er aber wissen, wie viele Untertanen er überhaupt hatte. Hier kommt die Dachsenbergsche Volksbeschreibung ins Spiel.</p>
<p>Obwohl anscheinend schon vorher geplant, gab die Hungersnot diesem aufklärerischen Unterfangen den entscheidenden Auftrieb. Doch trotzdem kam die Dachsenbergsche Volksbeschreibung anscheinend nie über das Stadium eines Prototyps hinaus. Zumindest sind von vielen Orten die Daten nicht mehr erhalten. Für Wolfratshausen ist das zum Glück anders. Zu verdanken ist das meinem Kollegen Dr. Joachim Heberlein aus Weilheim. Er fand in seinen Beständen die Beschreibung von Wolfratshausen. Warum und wie diese im Weilheimer Stadtarchiv gelandet ist, ließ sich leider nicht mehr rekonstruieren. Er übergab sie dem Wolfratshauser Stadtarchiv, wofür ihm hier nochmals herzlich gedankt sei.</p>
<p>Nun aber endlich zur Wolfratshauser Statistik: Sie ist wie eine Zeitreise ins späte 18. Jahrhundert. Wir erfahren viel über die damals vorhandenen Berufe und wie stark diese vertreten waren. So gab es beispielsweise 28 Floßleute, zwölf Brauerei-Angestelle, wovon aber nur neun Wolfratshauser Bürger waren. Die Mehrheit bilden 41 Tagelöhner, außerdem gab es je einen Bortenmacher und einen Fischhändler. Auch zu vielen weiteren Berufen sowie ehelichen und unehelichen Kindern bietet dieses Dokument interessante Einblicke.</p>
<p>Insgesamt ist auf demTabellenblatt eine Anzahl von 1054 „Summa der zu diesem Haus gehörigen Seelen“ verzeichnet, also Einwohner Wolfratshausens,<br />die 1770 bei der Volkszählung erfasst wurden. Fein säuberlich notiert mit Federkiel und Tinte auf einem „Hadernpapier“. So nannte man das Papier, dass damals aus alten Lupen, also „Hadern“ hergestellt wurde. Eine sehr strapazierfähige Sorte Papier, die sogar die Nässe gut weggesteckt hat. Leider muss das Dokument im Laufe der Jahrhunderte irgendwann feucht geworden sein. Dies ist gut erkennbar an den Altschimmelflecken, die sich auf dem&nbsp; Schriftstück bräunlich und rötlich absetzen.</p>
<p>Im besten Falle ist nun Ihr Interesse geweckt, sich das Tabellenblatt einmal persönlich anzusehen. Sie können sich gerne im Stadtarchiv ein Bild davon machen. Schauen Sie vorbei, ich würde mich freuen!</p>
<p>Ihr Stadtarchivar Simon Kalleder</p>
                    
                    
                        <img src="https://stadtarchiv.wolfratshausen.de//fileadmin/Stadtarchiv/Bilder/Aktuelles/Volksbeschreibung_1000.jpg" alt="Dachsenbergsche Volksbeschreibung"/>
                    
                ]]></content>
            
        </entry>
    
        <entry>
            <title type="html"><![CDATA[Sehenswert: Historischer Filmbeitrag zur Stadterhebung]]></title>
            <id>https://stadtarchiv.wolfratshausen.de/nachrichten/artikel/sehenswert-historischer-filmbeitrag-zur-stadterhebung-190</id>
            <link rel="alternate" href="https://stadtarchiv.wolfratshausen.de/nachrichten/artikel/sehenswert-historischer-filmbeitrag-zur-stadterhebung-190" hreflang="de" title="https://stadtarchiv.wolfratshausen.de/nachrichten/artikel/sehenswert-historischer-filmbeitrag-zur-stadterhebung-190"/>
            
            <updated>2026-01-06T15:35:00+01:00</updated>
            
                <category term="Aktuelles"/>
            
            
                <content type="html"><![CDATA[
                    
                        <p>Am 2.12.1961 fand der offizielle Festackt zur Stadterhebung in Wolfratshausen statt. Mit dabei ein Kamerateam des Bayerischen Rundfunks. <a href="https://www.br.de/mediathek/video/br-retro-vom-markt-zur-stadt-staatsakt-in-wolfratshausen-1961-av:6194aebed8609000077f2b51" target="_blank">Den historischen Filmbeitrag können Sie hier sehen.</a></p>
                    
                    
                        <img src="https://stadtarchiv.wolfratshausen.de//fileadmin/_processed_/d/5/csm_Staatsakt_in_Wolfratshausen_1500_1961_c9b738cb79.png" alt="Korossen des Fuhrparks mit Flagge beim Staatsakt"/>
                    
                ]]></content>
            
        </entry>
    
        <entry>
            <title type="html"><![CDATA[Filmvorführung: Femme Sulfureuse im Stadtarchiv]]></title>
            <id>https://stadtarchiv.wolfratshausen.de/nachrichten/artikel/filmvorfuehrung-femme-sulfureuse-im-stadtarchiv-1038</id>
            <link rel="alternate" href="https://stadtarchiv.wolfratshausen.de/nachrichten/artikel/filmvorfuehrung-femme-sulfureuse-im-stadtarchiv-1038" hreflang="de" title="https://stadtarchiv.wolfratshausen.de/nachrichten/artikel/filmvorfuehrung-femme-sulfureuse-im-stadtarchiv-1038"/>
            
                <summary type="html"><![CDATA[Filmkünstlerin Veronika Dräxler zeigte ihr Werk ]]></summary>
            
            <updated>2026-01-06T12:30:00+01:00</updated>
            
                <category term="Aktuelles"/>
            
            
                <content type="html"><![CDATA[
                    
                        <p>Ende November wurde der Lesesaal des Stadtarchivs Wolfratshausen zum Filmsaal: Filmemacherin und Künstlerin Veronika Dräxler zeigte vor gelandenen Gästen ihre künstlerische Arbeit "Femme Sulfureuse". Zu deutsch "Dämonische Frau". Der rund zehnminütige Kurzfilm ist Teil eines mehrjährigen Werkzyklus, der sich mit der Sichtbarkeit weiblicher Akteurinnen in historischen Repräsentationsräumen sowie mit den politischen und ästhetischen Dimensionen von Erinnerung befasst.</p>
<p><strong>Première Dame mit Wolfratshauser Verwandtschaft</strong></p>
<p>Ein besonderer Bezug zu Wolfratshausen ergibt sich durch Henriette Poincaré (1858–1943), die damalige Première Dame Frankreichs. Im 19. Jahrhundert besuchte sie einen Sommer lang ihren Onkel Friedrich Moosbauer hier in Wolfratshausen und lernte Deutsch. Diese wenig bekannte Verbindung zwischen lokaler Geschichte und internationaler Diplomatie bildet einen Ausgangspunkt für Dräxlers künstlerische Recherche.&nbsp;Henriette Poincaré wurde von der französischen Presse zu damaliger Zeit sehr kritisch betrachtet. Sie hatte deutsche Wurzeln und war in dritter Ehe kinderlos verheiratet - die französische Presse gab ihr damals den wenig schmeichelhaften Titel "Femme Sulfureuse".</p>
<p>Der Besuch in Wolfratshausen wurde nun auch im Film aufgegriffen. Dabei spielte die Zusammenarbeit mit Simon Kalleder, dem Leiter des Stadtarchivs, eine zentrale Rolle: Seine archivarischen Recherchen und historischen Einordnungen ermöglichten eine präzise Kontextualisierung der Wolfratshauser Spuren Henriette Poincarés und öffneten den Blick für die lokalhistorischen Resonanzen. Aus diesem Anlass fand die Preview des Films nicht nur in Paris sondern auch in Wolfratshausen statt. Stadtarchivar Simon Kalleder hatte einige Gäste geladen. Zur Feier des Tages hatte die Künstlerin eine Champagnerflasche aus Frankreich mitgebracht. Die Gäste staunten, als die Künstlerin stilecht der Flasche mit einem Säbel den Hals abschlug.&nbsp;</p>
<p><strong>Drehort Klein-Anwesen</strong></p>
<p>Gedreht wurde der Film sowohl in der Residenz der deutschen Gesandte in Paris – dem früheren Wohnhaus der Poincarés nach ihrer Zeit im Élysée-Palast – als auch im sogenannten Klein-Anwesen in Wolfratshausen. Beide Orte fungieren im Film als erinnerungstragende Räume, in denen Dräxler performativ historische Spuren, atmosphärische Überlagerungen und zeitgenössische Perspektiven auf weibliche Präsenz miteinander verschränkt.</p>
<p>Die Arbeit entsteht im Rahmen des Programms „Verbindungslinien“ des BBK Bayern, gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, und ist zugleich Teil von Dräxlers künstlerischer Forschung, die sie ab diesem Jahr im Programm SACRe an der ENS/Université PSL Paris weiterführt. Dräxler stammt ursprünglich aus Oberbayern, lebt und arbeitet derzeit in Paris und pendelt regelmäßig zwischen München und Frankreich.</p>
                    
                    
                        <img src="https://stadtarchiv.wolfratshausen.de//fileadmin/_processed_/e/9/csm_Veronika_Draexler_Simon_Kalleder_Filmvorfuehrung_Femme_Sulfureuse_Wolfratshausen_5335bd4bb0.jpg" alt="Filmkünstlerin Veronika Dräxler und Stadtarchivar Simon Kalleder"/>
                    
                ]]></content>
            
        </entry>
    
        <entry>
            <title type="html"><![CDATA[Zeitreise: Stadtentwicklung binnen 60 Jahren]]></title>
            <id>https://stadtarchiv.wolfratshausen.de/nachrichten/artikel/zeitreise-stadtentwicklung-binnen-60-jahren-177</id>
            <link rel="alternate" href="https://stadtarchiv.wolfratshausen.de/nachrichten/artikel/zeitreise-stadtentwicklung-binnen-60-jahren-177" hreflang="de" title="https://stadtarchiv.wolfratshausen.de/nachrichten/artikel/zeitreise-stadtentwicklung-binnen-60-jahren-177"/>
            
            <updated>2026-01-02T16:56:00+01:00</updated>
            
                <category term="Aktuelles"/>
            
            
                <content type="html"><![CDATA[
                    
                        <p>Kommen Sie mit auf eine Zeitreise: Wie sich die Stadt in den letzten 60 Jahren entwickelt hat, zeigt dieser <a class="extern" href="https://v.bayern.de/32MTr" title="Mit diesem Link verlassen Sie den Auftritt der Stadt Wolfratshausen" target="_blank"><strong>interaktive Kartenvergleich</strong></a><strong>.</strong></p>
<p>Klicken Sie auf den Link und schieben Sie einfach den blauen Regler langsam hin und her. Die Anwendung zeigt das Kartenblatt von 1960 und legt das Kartenblatt von heute darunter. So können Sie sehen, wie die Stadt in den letzten sechs Jahrzehnten gewachsen ist.</p>
                    
                    
                        <img src="https://stadtarchiv.wolfratshausen.de//fileadmin/Stadtarchiv/Bilder/60_Jahre_Stadt/Kartenvergleich_Bayernatlas_700.png" alt="Vergleich der Stadtentwicklung zwischen historischer und aktueller Karte "/>
                    
                ]]></content>
            
        </entry>
    
        <entry>
            <title type="html"><![CDATA[Sommerloch vor 100 Jahren]]></title>
            <id>https://stadtarchiv.wolfratshausen.de/nachrichten/artikel/sommerloch-vor-100-jahren-320</id>
            <link rel="alternate" href="https://stadtarchiv.wolfratshausen.de/nachrichten/artikel/sommerloch-vor-100-jahren-320" hreflang="de" title="https://stadtarchiv.wolfratshausen.de/nachrichten/artikel/sommerloch-vor-100-jahren-320"/>
            
            <updated>2025-08-11T19:18:00+02:00</updated>
            
                <category term="Aktuelles"/>
            
            
                <content type="html"><![CDATA[
                    
                        <p>Die Lokalpolitik in Sommerfrische, die Inflation hoch und das Wetter durchwachsen: So stellte sich das Sommerloch in der Presse vor 100 Jahren dar.</p>
<p>Jedoch gab es noch ein paar interessante Meldungen, die Stadtarchivar Simon Kalleder in der Lokalpresse vor 100 Jahren gefunden hat. &nbsp;</p>
<p><a href="t3://page?uid=2524">Die News von vor 100 Jahren finden Sie hier.</a></p>
                    
                    
                        <img src="https://stadtarchiv.wolfratshausen.de//fileadmin/Musikschule/Bilder/Aktuelles/Druckereibuchstaben_spr_stock.adobe_1000.jpg" alt="Druckereibuchstaben Symbolbild"/>
                    
                ]]></content>
            
        </entry>
    
        <entry>
            <title type="html"><![CDATA[Gedenktafel gegen das Vergessen]]></title>
            <id>https://stadtarchiv.wolfratshausen.de/nachrichten/artikel/gedenktafel-gegen-das-vergessen-700</id>
            <link rel="alternate" href="https://stadtarchiv.wolfratshausen.de/nachrichten/artikel/gedenktafel-gegen-das-vergessen-700" hreflang="de" title="https://stadtarchiv.wolfratshausen.de/nachrichten/artikel/gedenktafel-gegen-das-vergessen-700"/>
            
                <summary type="html"><![CDATA[Zum Gedenken an die Geschehnisse am 30.04.1945 und das Eingreifen von Major Dr. Karl Luber wurde eine Gedenktafel an der Andreasbrücke angebracht. ]]></summary>
            
            <updated>2024-05-02T14:07:42+02:00</updated>
            
                <category term="Aktuelles"/>
            
            
                <content type="html"><![CDATA[
                    
                        <p class="MsoNormal">Gut vierzig Gäste folgten der Einladung der Stadtverwaltung zur feierlichen Enthüllung der Gedenktafel. Darunter Ehrenbürger und Ministerpräsident a. D. Dr. Edmund Stoiber mit Ehefrau Karin, Kulturpreisträger und Träger der Bürgermedaille, Stadtratsmitglieder und Referatsleiter, zwei Vertreter der Bayerischen Versicherungskammer sowie die Antragsteller Christian Steeb und Hans Reiser. Auf ihren gemeinsamen Antrag hin hatten sich Kulturausschuss und Stadtrat mit dem Thema beschäftigt.</p>
<p class="MsoNormal">Direkt neben der Andreasbrücke erinnert die Bronzetafel nun an die Geschehnisse des 30. April 1945. "Das entschiedene Handeln von Major Dr. Karl Luber hatte an diesem Tag große Bedeutung. Dadurch konnte er Schlimmeres von Wolfratshausen abwenden. Die Gedenktafel steht stellvertretend für alle, die sich mutig für Wolfratshausen eingesetzt haben", so Erster Bürgermeister Klaus Heilinglechner in seiner Ansprache.</p>
<p class="MsoNormal">Intensiv recherchiert hatte zu dem Thema Stadtarchivar Simon Kalleder. Der Historiker skizzierte in seine Rede die historischen Umstände und ordnete die Geschehnisse zeitlich und zeitgeschichtlich ein. <a href="https://stadtarchiv.wolfratshausen.de/das-stadtarchiv/bestaende/geschichten-aus-dem-archiv">Eine genaue Beschreibung der Umstände, finden Sie hier.&nbsp;</a> Zu Dr. Karl Luber gibt es nur wenige biografische Angaben. Er wurde am 8. April 1896 geboren und diente als Freiwilliger im I. Weltkrieg und als Reserveoffizier im II. Weltkrieg. Er promovierte 1922 in Volkswirtschaft und arbeitete bis zu seinem Ruhestand für die Bayerische Versicherungskammer. Dort machte er Karriere und baute nach dem Krieg die Ärzteversorgung mit auf. Er verstarb am 7. Februar 1977 kinderlos in München.</p>
<p class="MsoNormal">Heimatforscher Christian Steeb hatte alte Aussagen ausgewertet und mit Zeitzeugen gesprochen. Seine Erkenntnisse lassen das Eingreifen von Dr. Karl Luber besser nachvollziehen. In seinem Buch "Der erste und letzte Tag des Dritten Reiches in Wolfratshausen", hat er seine Arbeit zusammengefasst.&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal">Gemeinsam mit Hans Reiser, der sich ebenfalls mit Heimatforschung beschäftigt, reichten die beiden gebürtigen Wolfratshauser einen Antrag auf Ehrung des Majors ein. "Ohne die Antragsteller wären die Geschehnisse wohl in Vergessenheit geraten", so Erster Bürgermeister Heilinglechner.</p>
<p>Die Gedenktafel neben der Andreasbrücke erinnert nun an diesen markanten Tag der Ortsgeschichte. Gestaltet und angefertigt hat die Bronzetafel Künstler und Kunstgießer Marc-Andreas Hofmeister aus Berg.</p>
                    
                    
                        <img src="https://stadtarchiv.wolfratshausen.de//fileadmin/_processed_/a/b/csm_Gedenktafel_6b35b8c7a5.jpg" alt="Gedenktafel"/>
                    
                ]]></content>
            
        </entry>
    
        <entry>
            <title type="html"><![CDATA[Trister Herbst 1922]]></title>
            <id>https://stadtarchiv.wolfratshausen.de/nachrichten/artikel/trister-herbst-1922-365</id>
            <link rel="alternate" href="https://stadtarchiv.wolfratshausen.de/nachrichten/artikel/trister-herbst-1922-365" hreflang="de" title="https://stadtarchiv.wolfratshausen.de/nachrichten/artikel/trister-herbst-1922-365"/>
            
                <summary type="html"><![CDATA[Hyperinflation, Kriminalität und Unsicherheit - so stellt sich der Herbst 1922 dar. Stadtarchivar Simon Kalleder hat die alten Zeitungen gesichtet. ]]></summary>
            
            <updated>2022-11-07T15:29:04+01:00</updated>
            
                <category term="Aktuelles"/>
            
            
                <content type="html"><![CDATA[
                    
                        <p>Der diesjährige Herbst bietet genug Gründe sich Sorgen zu machen. Vor hundert Jahren war das nicht besser: Eine extrem hohe Inflation verunsicherte die Menschen.</p>
<p>Was die Wolfratshauserinnen und Wolfratshauser damals bewegte, <a href="t3://page?uid=2524">beschreibt Stadtarchivar Simon Kalleder in seiner Presseschau</a>.</p>
                    
                    
                        <img src="https://stadtarchiv.wolfratshausen.de//fileadmin/Stadtarchiv/Bilder/Aktuelles/Deutsche_Reichsmarkt_1922_gehkah_stock.adobe_1000.jpg" alt="Deutsche Reichsmarkt 1922"/>
                    
                ]]></content>
            
        </entry>
    
        <entry>
            <title type="html"><![CDATA[Prachtband zum Kloster Beuerberg mit Beitrag des Stadtarchivars]]></title>
            <id>https://stadtarchiv.wolfratshausen.de/nachrichten/artikel/archivar-als-autor-floesserei-in-beuerberg-301</id>
            <link rel="alternate" href="https://stadtarchiv.wolfratshausen.de/nachrichten/artikel/archivar-als-autor-floesserei-in-beuerberg-301" hreflang="de" title="https://stadtarchiv.wolfratshausen.de/nachrichten/artikel/archivar-als-autor-floesserei-in-beuerberg-301"/>
            
                <summary type="html"><![CDATA[Stadtarchivar Simon Kalleder schreibt Beitrag für Ausstellungsband zum 900-jährigen Bestehen von Kloster Beuerberg.
]]></summary>
            
            <updated>2022-07-06T16:34:57+02:00</updated>
            
                <category term="Aktuelles"/>
            
            
                <content type="html"><![CDATA[
                    
                        <p>"1121" so der schlichte Titel der Jubiläumsausgabe zum 900-jährigen Bestehen des Klosters Beuerberg. Das Buch ist alles anders als schlicht: Entstanden ist ein beeindruckender und opulent bebildeter Prachtband zur Geschichte des Klosters, seiner Bewohner und des Klosterdorfs Beuerberg. Herausgegeben wurde das Buch von Christoph Kürzeder, Direktor des Diözesanmuseums Freising. Erschienen ist es im Volk Verlag.</p>
<p>Das 900-jährige Jubiläum ist für das Diözesanmuseum Freising Anlass für eine Sonderausstellung über die Augustiner-Chorherren, die 1121 nach „Puriberg“ kamen und hier bis zur Säkularisation 1803 blieben. Der Band begleitet die Ausstellung. Er setzt sich zusammen aus 28 fundierten historischen Beiträgen namhafter Autoren, darunter bekannte Historiker, die das klösterliche Leben aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten. Auch Stadtarchivar Simon Kalleder wurde um einen Beitrag gebeten. In seinem Text beschreibt er die Rolle der Flößerei für das Klosterdorf Beuerberg.&nbsp;</p>
<p>"Die Flößerei war im 18. Jahrhundert ein alltägliches Transportmittel, vergleichbar heute mit dem LKW-Verkehr. Deshalb wurde nur wenig darüber geschrieben und entsprechend schwierig war die Suche nach Quellen zur Flößerei auf der Loisach speziell im Hinblick auf Beuerberg", erklärt Historiker Simon Kalleder. Nach langer Suche wurde er u. a. im Staatsarchiv in München fündig.</p>
<p>Wer einen Blick in den Band werfen möchte, findet im Stadtarchiv ein Leseexemplar vor. <a href="t3://page?uid=2524">Einen Eindruck vom Buch vermittelt die Bilderstrecke.</a></p>
<p><strong>1121 - 900 Jahre Kloster Beuerberg </strong></p>
<p>Herausgeber: Christoph Kürzeder</p>
<p>ISBN: 978-3-86222-402-9</p>
<p>504 Seiten</p>
<p>Preis: 50 €</p>
<p>Erhältlich im örtlichen Buchhandel oder direkt beim Volk Verlag.</p>
<p class="price">&nbsp;</p>
                    
                    
                        <img src="https://stadtarchiv.wolfratshausen.de//fileadmin/_processed_/1/f/csm_Overshoulder_bdbb76f0e1.jpg" alt="Stadtarchivar Simon Kalleder mit Beitrag"/>
                    
                ]]></content>
            
        </entry>
    
        <entry>
            <title type="html"><![CDATA[Unruhige Zeiten: Juni 1922]]></title>
            <id>https://stadtarchiv.wolfratshausen.de/nachrichten/artikel/unruhige-zeiten-juni-1922-280</id>
            <link rel="alternate" href="https://stadtarchiv.wolfratshausen.de/nachrichten/artikel/unruhige-zeiten-juni-1922-280" hreflang="de" title="https://stadtarchiv.wolfratshausen.de/nachrichten/artikel/unruhige-zeiten-juni-1922-280"/>
            
            <updated>2022-06-10T16:24:52+02:00</updated>
            
                <category term="Aktuelles"/>
            
            
                <content type="html"><![CDATA[
                    
                        <p>Weltpolitisch und auch lokal war der Juni 1922 eher unruhig.</p>
<p>Losgemachte Flöße, ein entwendeter Schleifstein und der erste evangelische Pfarrer in Wolfratshausen sorgten für Schlagzeilen.</p>
<p><a href="t3://page?uid=2524">Die ausführliche Presseschau von damals finden Sie hier.</a></p>
                    
                    
                        <img src="https://stadtarchiv.wolfratshausen.de//fileadmin/_processed_/c/2/csm_Simon_Kalleder_Zeitung_2500_034fe8cd83.jpg" alt="Stadtarchivar Simon Kalleder"/>
                    
                ]]></content>
            
        </entry>
    
        <entry>
            <title type="html"><![CDATA[Wilderer, Vandalismus und seltene Todesursachen]]></title>
            <id>https://stadtarchiv.wolfratshausen.de/nachrichten/artikel/vandalismus-und-seltene-todesursachen-253</id>
            <link rel="alternate" href="https://stadtarchiv.wolfratshausen.de/nachrichten/artikel/vandalismus-und-seltene-todesursachen-253" hreflang="de" title="https://stadtarchiv.wolfratshausen.de/nachrichten/artikel/vandalismus-und-seltene-todesursachen-253"/>
            
            <updated>2022-05-05T11:31:29+02:00</updated>
            
                <category term="Aktuelles"/>
            
            
                <content type="html"><![CDATA[
                    
                        <p>Stadtarchivar Simon Kalleder schreibt in seiner monatlichen Zeitungsschau über die Nachrichten vor 100 Jahren.</p>
<p>Im Mai 1922 machten tote Wilderer, Vandalismus am Bergwald, Tierseuchen und die vielleicht seltenste Todesursache der Welt Schlagzeilen im Wolfratshauser Tagblatt.</p>
<p><a href="t3://page?uid=2524">Alle News von Mai 1922 lesen Sie hier.</a></p>
                    
                    
                        <img src="https://stadtarchiv.wolfratshausen.de//fileadmin/_processed_/c/d/csm_Motiv2_Wolfratshauser_Wochenblatt_Zuschnitt_2500_8a974a610d.png" alt="Titelseite Wolfratshauser Wochenblatt"/>
                    
                ]]></content>
            
        </entry>
    
        <entry>
            <title type="html"><![CDATA[Das waren die Nachrichten im April 1922]]></title>
            <id>https://stadtarchiv.wolfratshausen.de/nachrichten/artikel/das-waren-die-nachrichten-im-april-1922-233</id>
            <link rel="alternate" href="https://stadtarchiv.wolfratshausen.de/nachrichten/artikel/das-waren-die-nachrichten-im-april-1922-233" hreflang="de" title="https://stadtarchiv.wolfratshausen.de/nachrichten/artikel/das-waren-die-nachrichten-im-april-1922-233"/>
            
            <updated>2022-04-01T16:13:20+02:00</updated>
            
                <category term="Aktuelles"/>
            
            
                <content type="html"><![CDATA[
                    
                        <p>Im Stadtarchiv lagern historische Zeitungen, darunter Ausgaben aus den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts. Stadtarchivar Simon Kalleder hat die Ausgaben von April 1922 gelesen und verblüffende Parallelen zu heute entdeckt. <a href="t3://page?uid=2524">Lesen Sie hier welche Themen vor 100 Jahren die Wolfratshauser bewegten.</a></p>
                    
                    
                        <img src="https://stadtarchiv.wolfratshausen.de//fileadmin/_processed_/8/7/csm_Wolfratshauser_Tagblatt_2500_c05d0a2683.jpg" alt="Titelseite Wolfratshauser Tagblatt"/>
                    
                ]]></content>
            
        </entry>
    
        <entry>
            <title type="html"><![CDATA[60-jähriges Stadtjubiläum]]></title>
            <id>https://stadtarchiv.wolfratshausen.de/nachrichten/artikel/muster-nachricht-4-4</id>
            <link rel="alternate" href="https://stadtarchiv.wolfratshausen.de/nachrichten/artikel/muster-nachricht-4-4" hreflang="de" title="https://stadtarchiv.wolfratshausen.de/nachrichten/artikel/muster-nachricht-4-4"/>
            
            <updated>2021-10-10T14:44:00+02:00</updated>
            
                <category term="Neues aus dem Stadtarchiv"/>
            
            
                <content type="html"><![CDATA[
                    
                        <p>Wir schreiben das Jahr 1961. Die Kuba-Krise bringt die Welt an den Rand eines Atomkrieges zwischen den USA und der Sowjetunion. Die DDR beginnt den Bau einer Mauer an ihrer Grenze zur Bundesrepublik, die das deutsch-deutsche Verhältnis für Jahrzehnte belasten wird.</p>
<p>Auch für Wolfratshausen ist dieses Jahr geschichtsträchtig, allerdings Gottseidank im positiven Sinn. Im April stellt der Rat der damaligen Marktgemeinde beim Bayerischen Innenministerium den Antrag, Wolfratshausen zur Stadt zu erheben. Feste Grundsätze, was einen Ort zur Stadt macht gibt es zu dieser Zeit nicht. Es liegt im Endeffekt im Ermessen des Innenministeriums. Dabei spielen Faktoren wie vorhandene Institutionen, Infrastruktur und die Bedeutung für das Umland eine Rolle. Im Falle Wolfratshausen ist man sich im Innenministerium anscheinend ziemlich schnell einig. Denn bereits am 09. Oktober 1961 unterschreibt der damalige Innenminister und spätere Ministerpräsident Alfons Goppel die Stadterhebungsurkunde.</p>
                    
                    
                        <img src="https://stadtarchiv.wolfratshausen.de//fileadmin/_processed_/a/1/csm_Zeitungsausschnitt_Wolfratshausen_wird_Stadt_1000_0768c80f25.png" alt="Historischer Zeitungsausschnitt mit der Überschrift "Wolfratshausen wird Stadt""/>
                    
                ]]></content>
            
        </entry>
    
        <entry>
            <title type="html"><![CDATA[Flößerverein überreicht historische Dokumente]]></title>
            <id>https://stadtarchiv.wolfratshausen.de/nachrichten/artikel/muster-nachricht-3-4</id>
            <link rel="alternate" href="https://stadtarchiv.wolfratshausen.de/nachrichten/artikel/muster-nachricht-3-4" hreflang="de" title="https://stadtarchiv.wolfratshausen.de/nachrichten/artikel/muster-nachricht-3-4"/>
            
            <updated>2021-10-09T14:44:00+02:00</updated>
            
                <category term="Neues aus dem Stadtarchiv"/>
            
            
                <content type="html"><![CDATA[
                    
                        <p>Wir bedanken uns ganz herzlich für die insgesamt 27 historischen Dokumente. Es handelt sich hierbei hauptsächlich um Rechnungen der Floßmeister, sowie andere Rechnungen.<br /> Ein interessantes Zeugnis, dass die Befähigung eines Wolfratshauser Floßmeisters<br /> zum Warentransport für Baumaterial für den Bau einer großen Brücke in Deggendorf bezeugt, ist unter den Dokumenten.<br /> <br /> Das Alter der Dokumente ist von 1640 (allerdings spätere Abschrift) bis ca. 1897 datiert. Bei den Floßmeisterrechnungen von 1702 und von 1851 ist sehr interessant, dass man genau sehen kann, welche Flößer - auch Auswärtige - wann mit wie vielen Flößen gefahren sind, und wie viel Gebühren sie dafür bezahlen mussten. Wenn man sich das längerfristig betrachtet, kann man daraus viel über die wirtschaftliche Entwicklung ablesen.</p>
<p>Zudem sind die Namen der Flößer für Familienforscher interessant.</p>
<p>Außerdem befindet sich unter den Dokumenten ein Zeugnis für den Floßmeister Joseph Plonner. Der Magistrat und das Landgericht Wolfratshausen bestätigt darin, dass der Floßmeister befähigt und finanziell gut genug ausgestattet ist, den Warentransport für einen Brückenbau bei Deggendorf durchzuführen. Datiert ist das Zeugnis mit dem 29. bzw. dem 30 April 1859. (Landgericht April 1859)</p>
<p><br /> Archivar, Simon Kalleder erhielt von Gabriele Rüth, 1. Vorsitzenden des <a class="extern" href="http://www.floesserstrasse.eu/wolfratshausen" target="_blank" title="Mit diesem Link verlassen Sie den Auftritt der Stadt Wolfratshausen">Flößervereins</a>, die historischen Dokumente und freut sich, damit einige Lücken der Geschichte unserer Stadt schließen zu können.<br /> <br /> <em><strong>Sollten Sie alte bzw. historische Dokumente finden, von oder über unserer Stadt, bringen Sie diese bitte in unser Archiv. Unser Archiv sichtet gerne Ihre Dokumente.</strong></em></p>
                    
                    
                        <img src="https://stadtarchiv.wolfratshausen.de//fileadmin/_processed_/4/a/csm_Zeugnis_Joseph_Plonner_def5649ca7.png" alt=""/>
                    
                ]]></content>
            
        </entry>
    
        <entry>
            <title type="html"><![CDATA[Nachruf Marianne Balder]]></title>
            <id>https://stadtarchiv.wolfratshausen.de/nachrichten/artikel/muster-nachricht-1-4</id>
            <link rel="alternate" href="https://stadtarchiv.wolfratshausen.de/nachrichten/artikel/muster-nachricht-1-4" hreflang="de" title="https://stadtarchiv.wolfratshausen.de/nachrichten/artikel/muster-nachricht-1-4"/>
            
            <updated>2021-10-07T14:44:00+02:00</updated>
            
                <category term="Neues aus dem Stadtarchiv"/>
            
            
                <content type="html"><![CDATA[
                    
                        <p>Im Sommer 2021 verstarb die langjährige Leiterin des Stadtarchivs und ehemalige Stadträtin Marianne Balder.</p>
<p>Marianne Balder wurde 1936 in Berlin-Charlottenburg geboren. 1975 zog sie mit ihrem Mann und ihren zwei Söhnen nach Wolfratshausen. Ab 1993 leitete sie das Stadtarchiv und erwarb sich dabei größte Verdienste. So entwarf sie 1995 die erste Ausstellung zum Displaced Persons Lager Föhrenwald. Auch zum Thema Zwangsarbeit in den Rüstungsfabriken leistete sie Maßgebliches und fuhr bis Prag, um mit einer überlebenden Zwangsarbeiterin ein Interview zu führen.</p>
<p>Marianne Balder brachte eine Schriftenreihe des Stadtarchivs heraus, in der sie u.a. Bände über die Wolfratshauser Straßennamen und die Wolfratshauser Kriminalgeschichte schrieb, die bis heute interessant und wichtig sind. Sicherlich eine ihrer mühevollsten aber auch verdienstvollsten Tätigkeiten dürfte die federführende Arbeit am Wolfratshauser Heimatbuch gewesen sein, dass zur 1000-Jahr-Feier der Erstnennung Wolfratshausens erschien. Dieses bisher umfassendste Werk zur Wolfratshauser Geschichte allein setzt ihr bereits ein bleibendes Denkmal. Frau Balder übte die Tätigkeit als Archivarin bis 2007 aus, danach engagierte sie sich weiterhin ehrenamtlich für das Archiv und blieb ihm verbunden.</p>
<p>Neben dem Wolfratshauser Stadtarchiv verzeichnete sie zusätzlich das katholische Kirchenarchiv und stand als Kreisarchivpflegerin für den Nordlandkreis auch den umliegenden Gemeinden bei Archivfragen hilfreich zur Seite. Dabei baute Sie eine Website auf, die Informationen zu den Archiven des Landkreises und zur Regionalgeschichte in gebündelter Form präsentierte.</p>
<p>Für ihr herausragendes Engagement bekam Frau Balder 2002 den Kulturpreis der Stadt Wolfratshausen überreicht. Politisch brachte sich Frau Balder ebenfalls ein, von 1990 bis 1996 nahm sie ein Mandat als Stadträtin für die FDP/Parteifrei ein.</p>
<p>Neben diesen zeitintensiven Aufgaben engagierte sich Marianne Balder noch in vielen weiteren Vereinen und Initiativen. So war sie Gründungsmitglied im Historischen Verein, Gründungsstifterin der Energiewende Oberland, Mitglied im Burgverein Wolfratshausen sowie Mitglied bei der Osteuropahilfe.</p>
<p>Die Stadt Wolfratshausen verliert mit Marianne Balder eine ihrer historisch engagiertesten Persönlichkeiten, die sich größte Verdienste für die Erforschung und Bewahrung der Wolfratshauser Geschichte erworben hat. Wir werden Ihr stets ein ehrendes Andenken bewahren.</p>
                    
                    
                        <img src="https://stadtarchiv.wolfratshausen.de//fileadmin/_processed_/0/f/csm_Bild_Frau_Balder_2200_49ad20fdfa.jpg" alt="Schwarzweiß-Foto von Marianne Balder"/>
                    
                ]]></content>
            
        </entry>
    
</feed>
